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Wakatobi

 

Dies war unsere 1. Reise in den Indo-Pazifik. Wir hatten schon viel über die Unterwasserwelt gehört. In der Regel wird viel geredet und die Realität schaut dann ganz anders aus. So gingen wir mit dem Wunsch vielleicht einmal ein Pygmäenseepferdchen, und wenn es gut läuft noch ein Frogfisch, zu sehen nach Wakatobi. Indonesien belehrte uns eines Besseren. Hier wird geredet und Wort gehalten. Unsere Wünsche wurden erfüllt und noch vieles mehr. Wir sahen Tiere und Pflanzen von denen wir keine Ahnung hatten, dass es diese überhaupt gibt.

Unsere Anreise erfolgte via Singapore nach Bali bevor es am nächsten Tag mit einem Charterflug nach Wakatobi weiterging. Wakatobi ist ein Resort im Südosten von Sulawesi auf einer vorgelagerten Inselgruppe. Auf einer Fläche der Schweiz ist dies das einzige Resort. Das Konzept wurde vom Gründer und Miteigentümer Lorenz Mäder, von einem Taucher für Taucher auf den Leib geschnitten. Es werden einem alle „Unannehmlichkeiten“ welche im Zusammenhang mit einer Reise stehen abgenommen. Vor der Zollabfertigung in Bali wurden wir schon von einem Mitarbeiter in Empfang genommen. Dieser nette Mitarbeiter führte uns, an den zur Einreise wartenden Touristen vorbei und erledigte sämtliche Einreiseformalitäten für uns. Nach 15 Stunden Flugzeit haben wir diesen Service sehr geschätzt. Lorenz Mäder macht all die Dinge, welche ihm selbst bei seinen zahlreichen Tauchreisen aufgefallen sind, besser. Service wird gross geschrieben.

 

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Wakatobi 2008

 

Wakatobi verfügt zusätzlich über ein Liveaboard, die Pelagian. Beides, Resort und Boot lassen sich hervorragend miteinander verbinden. Wir haben uns für 7 Tage Bootssafari und anschliessend 11 Tage im Resort entschieden.

Nachdem wir mit dem Charterflug von Bali in Tomia (Nachbarinsel des Resorts) gelandet sind, haben uns die Mitarbeiter von Wakatobi empfangen. Auch hier wurden uns alle Arbeiten abgenommen. Dies wird auch so während unseres gesamten Aufenthaltes bleiben. Wir fuhren ca. 10 Minuten mit Minibussen zum Anlegesteg und weitere 5 Minuten später waren wir auf der Pelagian. Die 35 Meter lange Pelagian ist die ehemalige Yacht eines Syrers welche 1965 gebaut wurde. Sie ist für Taucher sehr grosszügig ausgelegt und die Platzverhältnisse sind sehr komfortabel. 3 bis 5 Mal täglich wird von Zodiaks aus getaucht. Das Essen ist gut und reichhaltig und die Küche erfüllt auch Sonderwünsche. Nachdem dies unsere 1. Tauchsafari in Indonesien war kann ich nur eines schreiben. Uns blieb die Spucke weg. Die Biodiversität und Einzigartigkeit der Gewässer ist einfach der Hammer und auch der Grund warum noch viele Reisen nach Indonesien folgen werden. Wir hatten also unsere Pygmies und Frogfische. Und natürlich vieles mehr von dessen Existenz wir noch nichts wussten. Abgesehen, dass fast den ganzen Tag Musik auf der Pelagian läuft war dies eine tolle Safari weit weg von jeglichem Tourismus.

 

Wakatobi Unterwasser Bilder 1

 

Der Transfer von der Pelagian auf Wakatobi funktionierte reibungslos. Kurz zusammengefasst - Runter vom Boot, im Resort einchecken und ab ans Hausriff zum tauchen. -We like it.- Auf Wakatobi haben wir uns für einen Delux Strand Bungalow entschieden. Wir hatten unseren kleinen eigenen Strandabschnitt mit 2 Liegen und Sonnenschirm. Genauso kitschig wie man es immer in den Reisebroschüren sieht. Die Bungalows sind alle in einem sehr gepflegten und sauberen Zustand. Gegessen wurde in einem nach 3 Seiten offenen Restaurant an einem reichhaltigen Buffet. Wir assen sehr gut und abwechslungsreich. Wenn man bedenkt wie weit Wakatobi von jeglicher Zivilisation entfernt ist, kann man von einer logistischen Meisterleistung sprechen.

Tauchen waren wir natürlich auch auf Wakatobi. Man wurde in festen Gruppen auf die Tauchboote zugeteilt. In der Regel wurden 3 Bootstauchgänge pro Tag und abwechslungsweise je von einem Boot ein Nachttauchgang durchgeführt. An das Hausriff konnte man jederzeit zum tauchen. Am Vormittag gab es einen Doppeltank und noch einen Tauchgang am Nachmittag. Wir waren vorher und nachher nicht mehr auf so grosszügig ausgelegten Tauchbooten. Jeder Taucher hatte Platz, viel Platz. Auch Unterwasser war alles vom Feinsten. Wie schon auf der Pelagian waren die Biodiversität und die Unberührtheit atemberaubend. Fische, Turtles, unterschiedliche Arten von Pygmies, alles war da. Und Wakatobi achtet sehr darauf diese Artenvielfalt zu erhalten. Sie binden die einheimische Bevölkerung in ihre Umweltschutzbemühungen mit ein und unterstützt diese finanziell.

 

 

Wakatobi Pelagian Bilder

 

Wakatobi und die Pelagian bietet alles was ein Taucherherz höher schlagen lässt. Das Tauchrevier und das Konzept (Tauchreisen so angenehm wie möglich zu machen) ist einfach stimmig. Wer mit Komfort tauchen möchte ist hier genau richtig. Danke an Norbert von Scuba Viva für den Tipp.

 

Wakatobi Wakatobi Bilder 1