maiersworld.ch

© maiersworld.ch

Pindito 2009

verglichen werden kann. Dort gehört es schon fast zum guten Ton sich nicht hinten in der Reihe anzustellen, sondern einfach von der Seite vorne rein zu drücken und so tun als hätte man es furchtbar eilig.

 

In Ambon angekommen, wurden wir schon von der Pindito Crew empfangen. Diese hatten recht schnell unser Gepäck versorgt und nach wenigen Minuten waren wir schon an der Anlegestelle der Pindito. Schnell wurde das Tauchgepäck an Deck in Boxen verpackt und der Rest auf die jeweiligen Kabinen verteilt, gefolgt von einer kurzen Sicherheitseinweisung. Seit langem war auch mal wieder Edi (Eigner) an Bord. Er hatte sein neues Spielzeug (Filmkamera vom Feinsten) dabei. Weiter waren auch noch Jürgen Freund und Stella an Bord. Sie machten zu diesem Zeitpunkt, im Auftrag des WWF, einer Forschungsreise durch das Korallendreieck.

 

Am nächsten Tag haben wir die ersten Tauchgänge im Hafen von Ambon gemacht. Wie nicht anders zu erwarten war, hatte es viel Zivilisationsmüll im Wasser. Aber die Vielfalt an Leben ist atemberaubend. Atemberaubend, dieses Wort konnte man nach jedem Tauchgang gebrauchen. Wenn Tauchplätze von Fotografen „Scheissplatz“ genannt werden, hängt dies nur damit zusammen, dass man nicht weiss was man zuerst fotografieren soll.

 

 

 

 

nach oben

Pindito 2009

Raja Empat - Banda Sea Tour

 

Nach langer Vorfreude ging es endlich los. Dieses Mal sind wir von Zürich via Bangkok nach Bali geflogen. In Bali haben wir zum wiederholten Male unsere erste Nacht verbracht, bevor es am nächsten Morgen weiter ging. Zuerst flogen wir mit der Garuda nach Makassar (Sulawesi) und anschliessend nach einem erneuten Einchecken mit der Lion Air Richtung Ambon (Molukken). Man sollte wissen, dass das Einchecken an den nationalen Schaltern in Indonesien nicht mit dem Anstehen in Europa

Tourverlauf

 

Nachdem alle Gäste eingetroffen waren, ging unsere Reise los. Die erste Station war Banda Neira. Die Pindito ankerte zwischen den Inseln der kleinen Inselgruppe welche wie Ambon zu den Molukken (Gewürzinseln) gehört. Vor einigen Jahren ist auf einer der Inseln ein Vulkan ausgebrochen und wir liessen es uns nicht nehmen, in der erstarrten Lava, welche ins Meer geflossen ist, zu tauchen. Die Überraschung war umso grösser als wir die Vielzahl und Grösse der Korallen sahen. Die Korallen haben sich hier innerhalb weniger Jahre zu richtigen Giganten entwickelt. Leider war dies auch ein hervorragendes Versteck für die Fische. Das Korallenwachstum hängt anscheinend mit dem nährstoffreichen Wasser und dem Lavagestein zusammen. Wer wollte, konnte den 600 Meter hohen Vulkan in Begleitung eines Guides besteigen. Zu dieser Aktion haben sich nur 2 (Sandy und Ilona) hinreissen lassen. Der Rest zog es vor zu tauchen. Die Crew hatte für uns noch ein weiteres Highlight in Banda Neiras Unterwasserwelt zu bieten. Bob gab uns sogar eine Garantie auf Mandarinfische im Hafen von Banda Neira. Es waren nicht nur ein paar wenige Mandarinfische. Es waren im Richtung einhundert. Leider mussten wir uns das von anderen Gästen erzählen lassen. Wir hatten es nicht geglaubt, dass dort wo vor kurzem noch ein grosses Fährschiff gelegen hat, es Mandarinfische geben soll. Sollte jemand von euch diese Tour machen, glaubt es einfach und geht tauchen.

Natürlich haben wir auch noch einen Landausflug gemacht und uns das kleine Dorf inkl. Markt, sowie die Festung angeschaut. Aufgrund der Abgeschiedenheit der Molukken ist auch hier die Zeit stehen geblieben und man spürt die Koloniale Vergangenheit der Niederländer.

 

 

In der Nacht verliessen wir Banda Neira. Die restliche Zeit verbrachten wir nun auf der Pindito mit tauchen. Wir fuhren weiter Richtung Nordosten an das östliche Ende der Hauptinsel Seram (Koon) und anschliessend Richtung Norden zur Insel Misool. Auf dem gesamten Streckenabschnitt waren wir für uns. Es gab das Meer, die Inseln und uns. Keine Zivilisation, keine Lichter von irgendwelchen Häfen nur uns das Meer und die unglaubliche Biodiversität.  In der Nacht lagen wir auf Deck, einem Bier in der Hand und genossen einen Sternenhimmel, welchen man in Europa aufgrund des Lichtsmogs nicht mehr erleben kann. Was für ein Traum.

 

 

Auf dem letzten Streckenabschnitt fuhren wir weiter nach Norden Richtung Kri und zum Schlusspunkt Sorong, Westpapua (Irian Jaya). Auch dieser Abschnitt war wieder mit Highlights gespickt. So hatten wir in Mansuar das Vergnügen den ganzen Tag mit Mantas zu tauchen. Und wenn ich Mantas meine sind damit nicht nur 2 gemeint. Auf einem Foto habe ich 15 Stück gezählt. Das Pech war, Herr Maier hatte beim ersten Tauchgang sein Weitwinkel versehentlich auf manuel gestellt und somit waren alle Fotos unscharf. Nichtsdestotrotz ein tolles Erlebnis..................

 

Am nächsten Morgen war dann leider alles vorbei. Wir lagen im Hafen von Sorong und unser Gepäck wurde zum Flughafen gefahren. Das Einchecken hat die Pindito Crew für uns übernommen. Wenn man das Flughafengebäude und die Gebräuche beim Einchecken kennt, ist man für diesen Service dankbar. Wenn wir an die Zeit zuück denken bekommen wir heute noch glänzende Augen. Aus diesem Grund haben wir und 4 weitere Gäste beschlossen im August 2012 die Komodo Tour auf der Pindito zu machen. Wir freuen uns schon darauf.

 

Pindito vor Banda Neira Bilder 1
Pindito nach Banda Neira Bilder 1

 

…..und weiter ging die Reise von Sorong nach Manado

 

 

Pindito Sorong Bilder

Manado 2009>>

Manado 2009>>