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Komodo 2012 2010

Angefangen haben wir unser Indonesienabenteuer traditionell in Bali. Da es Ende August war, hatten wir eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit bei Denpasar auf Mondfische zu treffen. Deshalb hatten wir 2 Tauchtage an der Insel Nusa Penida eingeplant. Die Überfahrt von Sanur Beach bis zur Insel Nusa Penida dauerte ca. 45 Minuten und war wegen der teilweise rauen See nicht sehr angenehm. Mit dem Jetlag im Körper und der anstrengenden Überfahrt kamen wir doch etwas ausgelaugt am Tauchplatz an. Der eigentliche Schock stand uns erst noch bevor. Im 3 mm Wetsuit im back roll ins gefühlte -10 Grad kalte Wasser. Die Spots direkt im Indischen Ozean unterscheiden sich in den Wassertemperaturen erheblich von denen im Indopazifik. Trotz den Bemühungen, die wir auf uns genommen haben, hatten wir nicht das Glück Mondfische zu sehen. Am Tauchplatz "Crystal Bay" waren auch massenhaft Taucher im Wasser, sodass wenn verwundert es sich kein Mondfisch zeigen wollte.

 

 

 

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Komodo

 

Das eigentliche Ziel unserer diesjährigen Indonesienreise war die Tour auf der Pindito nach Komodo. Los ging es in Benoa (Hafen bei Denpasar) vorbei an Lombok und weiter an der Nordküste von Sumbawa entlang. Die ersten Highlights erlebten wir bei Gili Lawalaut. Toko Toko und Batu Batu hatten richtig viele Grossfische zu bieten. Hier vor Gili Lawa Laut, wie auch im restlichen Nationalpark von Komodo, merkt man dass nur "Locals" auf traditionelle Art, für den Eigenbedarf, fischen dürfen. Es hatte mal wieder in grosser Zahl graue Riffhaie, weissspitzen Riffhaie, Napoleons, Jack uns so weiter. Toko Toko darf sich deshalb zu den Topspots in Indonesien zählen. Ein weiteres Taucherhighlight ist El Torro. Ein Strömungstauchgang, der den Namen mehr als verdient. Die Gezeitenströmung zwischen 2 Inseln sorgte für ordentlich Bewegung Unterwasser. Wir machten uns mit dem Riffhaken fest und beobachteten einen Manta, der neben uns in der Strömung schwamm. Eigentlich hatte der Manta uns beobachtet. Er dachte wahrscheinlich über die komischen Typen die da im Riff hängen nach. Eine Schildkörte, welche durch den Kanal schwimmen wollte, war weniger standfest und musste auf halben Weg den Kampf gegen die Strömung aufgeben.

 

 

Was wäre eine Tauchsafari nach Komodo ohne den Besuch der Komodo Warane. Natürlich haben wir diese eigentümlichen Echsen auch besucht. Hierfür waren wir auf der Insel Rinca, östlich von Komodo. Mit ihren fast 3 Metern Länge sind die Warane schon Respekt einflössend und Ranger sorgen deshalb für die nötige Sicherheit. Hierfür genüg ihnen ein ca. 2 Meter langer Stock mit welchem sie den Waranen leicht auf die Nase klopfen. Nach einem 2-Stunden-Aufenthalt auf Rinca ging es zurück auf die Pindito. Den unser eigentliches Ziel war weiter zu tauchen und so viel wie möglich Unterwasser zu erleben. Unser nächstes Ziel war die Horse Shoe Bay im Süden von Rinca. Wir hatten ausserordentliches Glück und hatten die Bucht für uns alleine. Hinzu kam einer der besten Muckdives welche wir je gemacht haben. Critters ohne Ende. Da lachte das Taucherherz. Leider ging es dann schon wieder auf den Rückweg.

 

Wir machten nochmals einen Stopp in Gili Lawa Laut, bevor es nach Moyo und Lombok zurück nach Bali ging. Die Komodo-Tour hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Es war für jeden etwas dabei. Angefangen von den zahlreichen Muckdives, hin zu den Grossfischen und den Waranen auf Komodo. Aber diese Reise hatte noch ein weiteres Highlight parat. Es kam ja noch Lembeh!

Komodo Tour Bali Bilder
Komodo Tour Land Bilder
Komodo Tour UW Bilder

Tourverlauf

Bali

 

Dies war nun unsere 4. Tauchreise nach Indonesien. Eigentlich könnte man meinen, dass es irgendwann keine Steigerung in der Vielfalt der Unterwasserwelt zu sehen gibt. Aber auch dieses Mal hat uns Indonesien eines besseren belehrt. Da waren die fischreichen Tauchspots rund um Komodo, mit all ihren Grossfischen wie graue Riffhaie, Weissspitzenhaie, Napoleons, Jacks und Mantas um nur ein Paar zu nennen. Überraschend war für uns die grosse Anzahl an Grossfischen. Oder in Lembeh mit einer bizarren Makrowelt, die einzigartig ist in unserer Unterwasserwelt.

 

Lembeh 2012>>

Lembeh 2012>>