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Baani Explorer 2005

MY Baani Explorer 2005

 

Eigentlich sollte dies eine ganz normale Reise auf die Malediven werden. Eine Woche auf dem Boot die besten Spots der Malediven kennen lernen. So war es geplant. Es wurde aber etwas Besonderes. 3 Tage vor Abreise haben wir geheiratet und so wurde aus einem einfachen Törn eine Hochzeitsreise. Die Reise hatten wir über Orca Reisen gebucht. Ursprünglich wollten wir auf die MS Stingray Maledives. Ca. 3 Wochen vor der Abreise erhielten wir von Orca Reisen die Mitteilung, dass das Boot mangels Teilnehmer nicht ausläuft. Wir seien anscheinend die einzigen Reisenden. Wären wir mindestens 4 Personen, hätte der Trip stattgefunden. Als Alternative wurde uns die Baani Explorer angeboten. Diese Offerte haben wir dann notgedrungen angenommen. Auf der Baani Explorer erfuhren wir dann von anderen Gästen, dass ihnen die gleiche Geschichte über die Stingray erzählt wurde. Auf gut Deutsch. Orca Reisen hat uns angelogen. Wir haben dies auch nachträglich per Mail geschrieben und unserer Enttäuschung über dieses Vorgehen bekundet. Die Reaktion war nicht befriedigend.

 

Wir haben für die Anreise den direkten Weg gewählt. Von Zürich aus bietet sich die Edelweiss Air besonders gut an. Man fliegt am Samstag los und kommt am Sonntag morgens auf Male an. Der Rückflug startet am Sonntag, vormittags und kommt gegen 18.00 Uhr am Abend in Zürich an. Nachdem die Safariboote direkt hinter der Runway ankern, sind die Wege sehr kurz. Auch bis zu unserem Boot, die Baani Explorer. Die Baani ist ein im Stile einer Yacht, wie man sie von den Reichen und Schönen kennt, gebaut. Sie ist zweckmässig eingerichtet aber versprüht nicht unbedingt den Charme eines unvergesslichen Erlebnisses. Sie hat alles an Bord, was für eine gelungene Safari notwendig ist. Mehr aber auch nicht. Getaucht wird von der Baani nicht direkt. Sie wird von einem Dhoni begleitet auf welchem die gesamte Tauchausrüstung, wie auch der Kompressor gelagert wird. Das hat den Vorteil, dass bei der Flaschenbefüllung das Dhoni von der Baani weg fahren kann. Kompressorlärm gibt es somit nicht.

 

 

 

Die von der Baani Explorer gefahrene Route führte uns an den Highlights der Malediven vorbei. Der Checkdive war nur eine kurze Kontrolle der Bleimenge und dann ging es ab in die Tiefe, zu einer Manta Putzerstation. Das als ersten Tauchgang eigentlich nicht schlecht, oder? Wir fuhren von Male in das Süd Male Atoll. Von da ging es weiter in das Rasdhoo Atoll und schlussendlich bis in das südliche Ari Atoll.

Bis auf Walhaie sahen wir all das was die Malediven zu bieten haben. Von Manta’s, Turtles und nachts jagenden Riffhaien war alles dabei. Ich erspare es mir alle anderen Fische, welche auf den Malediven heimisch sind aufzuzählen. Gerne möchte ich aber noch das Machafushi Wreck im Ari Atoll erwähnen. Wer sich in der Nähe aufhält sollte diesen Frachter auf jeden Fall betauchen. Das Wrack befindet sich in 18 – 30 Meter Tiefe und beheimatet eine Unmenge an unterschiedlichen Fischen. Zu unserer Zeit lebte dort eine Riesenmuräne, welche sich von den Guides streicheln liesse.

 

 

Baani Explorer Boot Bilder 1

 

Die von der Baani gefahrene Route können wir auf jeden Fall weiter empfehlen. Bei der Bootswahl würden wir uns mit Sicherheit aber für ein anderes Schiff entscheiden.

 

Baani Explorer Unterwasser Bilder 1